🔎 Vermögensarreste, EUDI-Wallet, Handlungsfähigkeit
Liebe/r Leser,
Es ist wieder viel passiert – und die Welt dreht sich immer schneller.
Zwischen blockiertem Vermögen, offener Missachtung gerichtlicher Entscheidungen, einem sehr persönlichen Jahrestag, neuen Gedanken zur Handlungsfähigkeit in unsicheren Zeiten und den nächsten Schritten der digitalen Kontrolle wird immer deutlicher: Wir leben in einer Phase großer Umbrüche.
Gerade jetzt braucht es Klarheit, Eigenverantwortung und die Bereitschaft, genauer hinzuschauen.
In diesem Newsletter geht es um den Stand der Vermögensarreste, den Jahrestag meiner Haftentlassung, eine neue Bitcoin-Serie zur praktischen Einordnung und einen brisanten Blick auf die Altersverifikations-App der EU.
Vier Themen, die auf den ersten Blick unterschiedlich wirken – und doch alle dieselbe Frage berühren:
Wie bleiben wir frei, handlungsfähig und innerlich klar in einer Zeit wachsender Unsicherheit?
Finanzamt ignoriert Urteil – Vermögen weiterhin blockiert
Viele haben mich gefragt, ob ich mein Vermögen inzwischen zurückerhalten habe.
Die ehrliche Antwort: Nein.
Obwohl der Gerichtsprozess beendet ist, bleibt der Zugriff auf mein Vermögen weiterhin bestehen.
Das Finanzamt hält an Schätzungen fest, die während meiner Haftzeit entstanden sind – mit der Behauptung, Demonstrationen seien ein Geschäftsmodell gewesen.
Auf dieser Grundlage wurden Bescheide erlassen und vollstreckt.
Mein Steuerberaterteam hat Einspruch eingelegt, Ende 2024 wurde Klage beim Finanzgericht eingereicht.
Bis heute gibt es keinen Verhandlungstermin.
Das Urteil des Landgerichts wird faktisch ignoriert.
Wer verstehen will, wie politische und finanzielle Blockaden zusammenwirken, sollte sich diesen Fall genauer ansehen.
Status Vermögensarreste
04.04.2026 – Der Jahrestag meiner Haftentlassung
Am 04.04.2023 wurde ich nach 279 Tagen aus der Untersuchungshaft entlassen.
Drei Jahre später ist der Gerichtsprozess geschafft – übrig geblieben sind 19,53 Euro Vorsteuer für eine Hundematte und einen Parfümzerstäuber.
Doch obwohl das Verfahren weitgehend zusammengefallen ist, sind fast 600.000 Euro meines Vermögens weiterhin bei den Finanzbehörden blockiert.
Das Landgericht hat entschieden, aber Finanzamt, Oberfinanzdirektion und Finanzministerium handeln nicht.
In schwierigen Zeiten habe ich mir immer gesagt: Es geht vorĂĽber.
Dieser Gedanke hat mir Kraft gegeben – auch dann, wenn der Weg ungewiss war.
Vor wenigen Tagen habe ich schweren Herzens meinen RĂĽckflug nach Deutschland storniert.
Warum ich diese Entscheidung getroffen habe und weshalb mein Bauchgefühl sagt, dass etwas Größeres auf uns zukommt, habe ich hier aufgeschrieben.
Michael Ballweg zum Jahrestag
Bitcoin – Handlungsfähigkeit in unsicheren Zeiten
Bitcoin löst bei vielen Menschen sofort Widerstand oder Unsicherheit aus.
Nicht, weil Menschen nicht selbst denken – sondern oft, weil ihnen die praktische Erfahrung fehlt.
Genau deshalb beginnt jetzt eine siebenteilige Serie, die Bitcoin nicht ideologisch, sondern nachvollziehbar und alltagsnah einordnet.
Es geht um typische Einwände, um berechtigte Fragen und um die Unterschiede zwischen Vorstellung und Erfahrung.
Nicht als Technikshow.
Nicht als Glaubenssatz.
Sondern als Einladung, selbst zu prĂĽfen, was Bitcoin in unsicheren Zeiten bedeuten kann.
Ergänzend dazu gibt es ein Hintergrund-Gespräch mit Marc vom Bitcoin-Hotel.
Wer sich eine ruhige, praktische und selbstbestimmte Einordnung wĂĽnscht, findet hier den richtigen Einstieg.
Bitcoin-Serie lesen
Hintergrund-Gespräch ansehen
EU gibt offen zu: Alters-App nach dem Vorbild des COVID-Passes
Von der Leyen steht da vor der Kamera und sagt mit fester Stimme: „Unsere neue EU-Altersverifikations-App ist fully open source – jeder kann den Code prüfen.“
Technisch gesehen ist das nicht gelogen. Aber es ist wieder mal diese typische BrĂĽsseler Halbwahrheit, die man erst mal auseinandernehmen muss.
Richtig ist: Die EU-Kommission stellt unter dem European Digital Identity Wallet-Projekt (EUDI Wallet) mehrere zentrale Komponenten der Age Verification Solution tatsächlich als Open Source auf GitHub zur Verfügung. Der Kern – also die App-Bausteine, die Protokolle und die Zero-Knowledge-Technik – ist öffentlich einsehbar. Mitgliedstaaten, Entwickler oder sogar Drittländer können das alles übernehmen und anpassen. Das ist der „Blueprint“, das Baukastensystem.
Aber hier kommt der entscheidende Haken, den sie gerne verschweigen:
Artikel zur EUDI-Wallet lesen
Herzliche GrĂĽĂźe
Euer Team von QUERDENKEN-711